Eine Zusammenfassung der Themen aus der letzten Ortsbeiratssitzung vom 14. Mai 2020 finden Sie in den 5 Schaukästen im Ortsteil.

Politisches Engagement

Mich einzumischen für das Wohl meiner Mitbürger habe ich von meinen Eltern gelernt. Mein Opa gründete 1946 den CDU Verband in Bitterfeld. Mein Vater blieb auch in der DDR Mitglied der CDU und war trotzdem stellvertretender Bürgermeister in meiner Heimatstadt. Das Schicksal unserer Mitmenschen war oft Thema am Abendbrottisch. Für meinen Vater war es Bürgerpflicht, zu helfen, wo er helfen konnte, zu gestalten, was er verändern konnte. Diese Werte sind auch in meinem Leben fest verankert. 

Mein Mann war ebenfalls Mitglied der CDU und ich trat der Partei später auch bei. Als Kreisgeschäftsführerin im Landkreis Dahme-Spreewald organisierte ich den Kommunal-, Landtags- und Europawahlkampf 2014. Persönliche Enttäuschungen und Werteverlust führten dazu, die Partei zu verlassen.  

Ende 2016 gehörte ich zu den Mitgründern von FWKW. Gemeinsam stehen wir für eine gerechte und ehrliche Politik in der Stadt. Den Bürgermeisterwahlkampf 2017, den mein Mann, Swen Ennullat, gewann, organisierte ich maßgeblich mit. Seit 2017 sind wir als Freie Unabhängige Wählergemeinschaft Königs Wusterhausen neu aufgestellt und wachsen rasant. Den Bürgern zuzuhören und ihre Sorgen ins Zentrum von Politik zu rücken, ist dabei mein wichtigstes Anliegen.   

Sozialer Zusammenhalt

Zusammen ist jeder Einzelne stärker. Das gehört zu den Grunderfahrungen des Erwachsenwerdens. Für mich war es vor allem die Musik, die mir dieses Gefühl schenkte. Ich lernte Gitarre spielen und hatte mit 16 Jahren meine erste Band. Das erste Taschengeld verdiente ich mir später mit Gitarrenunterricht. Meine Eltern ermöglichten mir ebenfalls eine Gesangsausbildung. Bis heute singe ich in verschiedenen Gruppen auch hier, in Königs Wusterhausen. Musik verbindet, daher weiß ich, wie wichtig verschiedene Formen von Kultur für unser Leben sind.  

Neben der Kunst sind es die Sportvereine, die Freiwillige Feuerwehr, der Heimatverein und der Seniorenverband, die mir am Herzen liegen. Hier finden Menschen Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Hier können sie ihre besonderen Talente einbringen und ausbilden. Hier entstehen Gemeinschaftsgeist und der Wunsch, besser zu werden.  

Den Zusammenhalt unserer Gesellschaft mitzugestalten, ist mir wichtig. Vom Osterfeuer bis zum Weihnachtsmarkt, vom wöchentlichen Markt in der Bahnhofstraße bis zur alltäglichen Begegnung auf den Straßen unserer Stadt. Hier möchte ich mithelfen, den Sinn für die Gemeinschaft zu festigen.   

Beste Lebensbedingungen

Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf, sagt ein Sprichwort. Mein Augenmerk liegt auf der Familienförderung und der Schaffung von schönen Orten für alle Generationen in allen Ortsteilen. Ich möchte ein Zusammenleben fördern, das in der Balance ist – zwischen Jung und Alt, Mann und Frau, Mensch und Umwelt.  

Als Mitglied im Ortsbeirat Niederlehme organisierte ich 2014/15 die 700-Jahrfeier mit. Dabei habe ich viel erfahren über die Vereine und Unternehmen im Ort, über die Aktivitäten der Bürger, über die Hindernisse und Nöte des Alltags sehr verschiedener Menschen. Ich weiß, welche Veränderungen Not tun. Ich weiß auch, wie viele Ideen und Gespräche nötig sind, um etwas zu verändern.  

Der direkte Draht in die Stadtverwaltung, das schnelle Abstimmen mit den Verantwortlichen der Verwaltung und das gemeinsame Suchen nach Wegen und Lösungen ist wichtige Voraussetzung dafür, Neues zu schaffen. Ich stehe in jeder Beziehung für eine Kommunikation auf Augenhöhe. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Funktion. Verantwortlich für die Gestaltung der Lebensbedingungen unserer Kinder sind wir alle zusammen. Das kann auch nur zusammen gelingen.