Die nächste Ortsbeiratssitzung Niederlehme findet voraussichtlich am Freitag, 23. April 2021 um 17 Uhr im Rathaussaal in Königs Wusterhausen statt.

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner von Niederlehme, hier lesen Sie eine kurze Zusammenfassung der letzten Ortsbeiratssitzung vom 18. Februar 2021:

Informationen der Ortsvorsteherin:

 23.11.2020  Ortsumgehung Niederlehme

Besichtigung der Baustelle Ortsumgehung Niederlehme, zusammen mit Frau Urban vom Landesbetrieb Straßenwesen und Herrn Fiedler von der Bauüberwachung Asphalta GmbH. Die Brücke ist fertiggestellt und abgenommen, Fledermausquartier, 2 Kleintierdurchlässe sowie 16 Amphibientunnel sind unterhalb der L30 zu finden. Als Ausgleichsmaßnahme für die gefällten Bäume werden in der Nähe Trockenrasenbiotope angelegt. Die Deckenerneuerung ab der Kreuzung Aral, unter der Autobahnbrücke durch bis zum Kreisverkehr Gewerbegebiet „Am Möllenberg“ wird im Anschluss ab Sommer 2021 erfolgen.

11.12.2020 Neue Öffnungszeiten Sparkasse

Ab 08.02.2021 gelten neue Öffnungszeiten der Filialen Niederlehme und Zernsdorf, alle Kunden wurden bereits darüber informiert

 

Februar 2021 Kasernengelände

Die BIMA (Bundesanstalt für Immobilien) möchte das Kasernengelände in Niederlehme vermarkten. Der Stadt gehören zwei altlastverseuchte Splitterflächen, die ebenfalls durch die BIMA verkauft werden sollen. Dies erhöht die Umsetzung der gemeindlichen Innenentwicklung erheblich. Das Bebauungsplan-Gebiet (B-Plan), was bereits im April 2015 festgelegt wurde, umfasst nicht nur Wohn-sondern auch Misch-und Gewerbeflächen. Im B-Plan wurde ebenfalls festgelegt, dass die zusammenhängenden Waldflächen gesichert sind. Die innerstädtischen Flurstücke sind nicht für öffentliche Aufgaben nutzbar. Faktoren wie Altlastenbeseitigung, Freimachung und Erschließung des Geländes sind unwirtschaftlich. Über den Verkauf der Grundstücke wird zu einem späteren Zeitpunkt ein separater Beschluss der Stadtverordnetenversammlung gefasst.

Mineralstoffdeponie „Liepnitzenberg“

Der Ortsbeirat hat sich trotz der Gemarkung Wernsdorf in der Vergangenheit mit dem Projekt Mineralstoffdeponie beschäftigt. Bereits am 11.07.2018 wurde uns durch die Verbandsvorsteher des SBAZV und den Herren Pohl und Blau vom Sand-und Mörtelwerk eine Info zum aktuellen Stand der Planung gegeben. Wir besichtigten den Tagebau. Dabei wurde uns erklärt, wie die Kiesgrube nutzbar gemacht werden könnte und warum eine Mineralstoffdeponie entstehen soll. Die Kapazitäten zur Entsorgung von Mineralstoffmüll neigen sich in unserem Landkreis dem Ende entgegen. Der An- und Abtransport der Abfälle soll zukünftig sogar reduziert werden, da der ZAB (Zweckverband Abfallbehandlung Nuthe-Spree) die erlaubten Abfälle direkt zur Deponie bringen wird. Ob mit LKWs oder auf dem Wasserweg war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Die Inbetriebnahme der Deponie war bereits für 2020 vorgesehen, dies hing jedoch vom Genehmigungsverfahren ab.

Im Rathaus-Aktuell vom 10.02.2021 wurde die Onlinekonsultation im Planfeststellungsverfahren „Errichtung und Betrieb einer Mineralstoffdeponie im IG Liepnitzenberg veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger können im Zeitraum vom 22.02.-12.03.2021 schriftliche Einwendungen zum Verfahren einreichen.

Die terravas GmbH plant die abschnittsweise Errichtung und den Betrieb einer Mineralstoffdeponie der Deponieklasse I. Darunter fallen deponiefähige mineralische Abfälle, Abfälle aus thermischen Prozessen, Bau- und Abbruchabfälle mit einem geringen organischen Anteil. Unterteilt ist das Bauvorhaben in 22 Bauabschnitte auf einer Fläche von ca. 29 Hektar. Das Gesamtfüllvolumen beträgt ca 4,79 Millionen Kubikmeter, woraus sich ein Betriebszeitraum von 30-35 Jahren ergibt.

Flächennutzungsplan (FNP) Niederlehme

Der Ortsbeirat wird frühzeitig darüber informiert. Es handelt sich noch nicht um eine Beteiligung zum Verfahren. Erst mit der Offenlegung des Entwurfs erhalten wir als Ortsbeirat die Gelegenheit, Hinweise und Anregungen zum FNP zu äußern. In der Sitzung am 18.02.2021 werden wir in einem ersten Schritt im Ortsbeirat darüber diskutieren. Der Aufstellungsbeschluss zum FNP erfolgte bereits am 28.04.2014, am 01.07.2019 trat der Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion in Kraft. Entsprechend dieser Vorgaben, sowie der geänderten Bedürfnisse der Stadtentwicklung und städtebaulicher Konzepte, wurde der FNP angepasst. Über das weitere Verfahren halten wir Sie auf dem Laufenden.

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Vorstellung Projekt „Erleben am Sellenzugsee“

Der Eigentümer des Geländes in der Karl-Marx-Str. 100 plant einen „Platz der Begegnung“ für alle EinwohnerInnen Niederlehmes und Familien im Umkreis. Erleben am Sellenzugsee verfolgt den Gedanken, soziale und ökologische Nachhaltigkeit mit den Bedürfnissen nach Abenteuer, Wissen und Begegnung in Einklang zu bringen.

Es soll u.a. erlebnispädagogische Angebote speziell für Kinder/Jugendliche geben – Freigehege mit Tieren, alternative Unterkünfte, Zugang zum See, Kanu-Verleih, private und öffentliche Veranstaltungen, Haus der Begegnung. Drei Bauphasen sind geplant:

Sommer 2022 – erste Veranstaltungen

Sommer 2023 – Errichtung des Festplatzes

Sommer 2024 – Errichtung Haus der Begegnung

Ein gemeinsamer Bebauungsplan mit HeidelbergCement und des geplanten Projektes „Hafenquartier“ wird angedacht.


 Vorstellung „Hafenquartier“ Niederlehme

Bereits im September 2020 hat der Niederlassungsleiter Herr Hocher von HeidelbergCement das Projekt „Hafenquartier“ im Ortsbeirat vorstellt. Auf dem Gelände am Wasser soll 3-geschossiger Wohnungsbau mit Staffelausbildung entstehen, ca. 250-300 Wohnungen. Die Uferzone bleibt für alle zugänglich. Gastronomie, Bootsliegestellen, Slipanlage, evtl. Fährverbindung, Räumlichkeiten Bürgertreff, Ansiedlung Ärzte, Geschäfte uvm. Als Mittelpunkt des Projekts schlägt der Investor „DieMehrwertbauer“ einen sogenannten zweiten „Wasserturm“ vor. Dieser kann die Höhe von 15 Geschossen haben. Die anwesenden EinwohnerInnen sowie die Mitglieder des Ortsbeirates sehen der Höhe des Wasserturmes skeptisch entgegen, da er nicht ins Ortsbild passe. Außerdem solle ein öffentlicher Spielplatz, sowie der Bau einer Kita berücksichtigt werden. Das Projekt wird am 01.03.2021 im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Einwendungen können während des Aufstellungsbeschlusses abgegeben werden. Der Ortsbeirat informiert weiterhin über das Projekt.

Haushalt 2021

Geplant für Niederlehme:

·       Sanierung CluNie 250.000 € (2019 = Planansatz 30.000 €, bisher bereit gestellt 350.000 € - 600.000 € für Gesamtsanierung)

·       Errichtung Beleuchtung an HEM-Tankstelle mit 8.000 €

·       Gehweganbindung Gewerbegebiet Liepnitzenberg mit 20.000 €

·       Triftstraße (K-M-Str. bis Sportplatz) mit 10.000 €

·       Gehwegabschnitt HEM-Tankstelle bis Kreisverkehr mit 10.000 €

Dem Haushalt wurde einstimmig zugestimmt.